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Von Bettina Volksdorf, mdr figaro,
1.4.2006, Rückblick auf das Kurt-Weill-Fest 2006
Nun zu einem anderen jungen Ensemble, das beim Weill-Fest völlig neues Terrain betrat: das Cristin-Claas-Trio und das Ensemble l´arc six. Die beiden Bands sind in Dessau seit Jahren Kult. Normalerweise treten die jungen Musiker nur mit Eigenkompositionen auf, die sich genremäßig nur schwer einordnen lassen, und beim nun gleich folgenden Konzertausschnitt werden Sie auch hören, warum. Die Bands haben einfach einen authentischen, ganz individuellen Sound. Für ihr Konzert im Rahmen des Weill-Festes, und hier wiederum in der Reihe „New Sounds“, wählten die Musiker erstmals Liebeslieder und Balladen von Brecht sowie Stücke von Kurt Weill aus und bearbeiteten sie. Das Programm trug den Titel „Die Liebe fängt erst an“, und das Besondere daran war, daß l´arc six und das Cristin-Claas-Trio gemeinsam mit dem Jazzposaunisten unserer Tage zusammenarbeiten konnten, mit dem Schweden Nils Landgren nämlich.
Kurt Weills „Es regnet“ auf einen Text von Jean Cocteau, stimmungsvoll interpretiert von Cristin Claas und Christoph Reuter, sowie l´arc six und dem Claas-Trio, die gemeinsam mit Nils Landgren musizierten. Zuvor gab es ein kurzes Gedicht von Bertolt Brecht, das Andreas Hüttner las. Das gesamte Konzert gibt es hier bei figaro am 21. Mai ab 23 Uhr.
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